Unsere Korrespondenten in Kindu

Unsere beiden Korrespondenten in Kindu machen die Durchführung des Projekts erst möglich. Durch fast täglichen Kontakt per Email bleiben wir über die Situation in Kindu informiert und können ihre Arbeit von hier aus koordinieren. Auch wenn alle Entscheidungen von uns in Deutschland getroffen werden, sind ihr Rat und ihre Kenntnisse der Situation vor Ort von großem Wert für die Gestaltung des Projekts.

Apolline Vumbi

Apolline, die am 1. Februar 1980 in Wamaza, einer Stadt in der Provinz Maniema, geboren wurde, ist die älteste Tochter von Emile Vumbi und Jeannette Kipungu. Sie erlangte 2001 einen Studienabschluss in Pädagogik am Institut TUJENGE und arbeitete danach für eine kurze Zeit als Betreuerin für obdachlose Kinder im Kloster der Soeurs Missionnaires de Notre Dame d’Afrique in Bukavu (Süd-Kivu) und Goma (Nord-Kivu). Wenig später zog sie nach Kindu, wo sie ein Studium an der Universität Kindu aufnahm und mit einem Master in Privatrecht abschloss. Sie arbeitet seit Dezember 2010 für Studieren Ohne Grenzen (SOG) als Kassenwart und Hauptvertreterin von SOG in Kindu. Apolline ist verheiratet und hat eine Tochter namens Thérèse.

Unsere Korrespondenten Apolline Vumbi und Georges Kalonda

Georges Kalonda

Georges wurde am 2. Juni 1960 in Mulenda in der Provinz Maniema geboren. Er erlangte 1987 einen Hochschulabschluss in Allgemeiner Pädagogik und 2004 eine Krankenpflegerlizenz am Institut Supérieur des Techniques Médicales (ISTM) in Kindu. 2009-10 nahm er an einer Ausbildung in Öffentlicher Gesundheitspflege am Institut Supérieur des Sciences Médicales (ISSM) in Kindu teil. Georges spielt seit mehreren Jahren eine aktive Rolle in der Sensibilisierung für HIV/AIDS und hat, teilweise in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Kindu, schon viele Workshops abgehalten, um die Öffentlichkeit besser über dieses Thema zu informieren. Seit Dezember 2010 arbeitet Georges für Studieren Ohne Grenzen als Assistent und ist EDV-Berater für Apolline und für die StipendiatInnen. Georges hat fünf Kinder, die alle eine Grund- oder weiterführende Schule besuchen.